Hier finden Sie die am Häufigsten gestellten Fragen (FAQ) sowie Videoanleitungen und Gebrauchsanweisungen
de
Folgen

Gewicht

Grundlegendes zum Körpergewicht

Der menschliche Körper besteht zu einem Großteil aus Wasser, Fett und Muskelmasse. Ein zu hoher Anteil an Fett kann zu einem Gesundheitsrisiko führen. Genauso kann ein zu niedriger Fettanteil.

 

Körperanalyse

Die Körperanalysefunktion misst durch BIA (Bioelektrische Impedaz Analyse). Wenn Sie barfuß auf den Metallplatten stehen, werden sehr schwache elektrische Ströme durch Ihren Körper geleitet. Die Waage misst die Abweichungen in diesen Strömen. Dies wird dann mit den Angaben wie Gewicht, Alter, Geschlecht und Größe verrechnet. Anschließend erhalten Sie Informationen über Gewicht, BMI, Körperfettanteil, Körperwasseranteil, Knochengewicht und Muskelanteil.

 

Mehr als 100%?

Wenn die Waage Ihnen nach einer vollständigen Messung beispielsweise einen Körperfettanteil von 20%, einen Wasseranteil von 80% und einen Muskelanteil von 30% anzeigt, so wären diese Werte tatsächlich dennoch plausibel, obgleich sie in der Summe 110% ergeben. Ihre Muskeln bestehen zu ca. 80% aus Wasser, entsprechend überschneiden sich die Werte.

 

Messgenauigkeit der Waage

Jede Waage wiegt im Detail anders, da nicht-gewerbliche und nicht-medizinische Waagen keine Genauigkeitsprüfung durchlaufen müssen. Legt man ein "geeichtes" Gewicht von z.B. 40 kg auf die Waage, ist sowohl eine Waage die 37,9 kg anzeigt denkbar als auch eine die 42,2 kg anzeigt. Außerdem hinterlegen die verschiedenen Hersteller in der Software verschiedene Bewertungen der Messergebnisse. Diese Bewertungen können zu Unterschieden in den Messergebnissen führen, da die gesamte Messung von vielen äußeren Faktoren, wie z.B. trockenen Füßen, Gesundheitszustand oder Bewegungsartefakten, abhängt. Gewichtsveränderungen sind daher zuverlässig nur zu erkennen, wenn immer nur ein und dieselbe Waage benutzt wird. Die Qualität einer normalen "Badezimmerwaage" lässt sich besser an der Wiederholgenauigkeit (mehrere Messungen hintereinander) festmachen. Die Wiederholgenauigkeit sollte zwischen +/- 0,3 kg liegen. Vergleicht man mehrere Waagen untereinander, ist die maximale Toleranz bei 40 kg Gewicht +/- 0,5 kg und bei 100 kg Gewicht +/- 1,1 k. Die Toleranz bei der Körperfett- bzw. Körperwassermessung ist +/- 1%.

 

Optimale Körperanalysemessung

Um zuverlässige Messergebnisse zu garantieren und Schwankungen oder Fehlmessungen zu vermeiden sind bestimmte Voraussetzungen zu beachten:

 

  • Messen Sie stets barfuß.
  • Die Füße müssen auf der Standfläche fest an den Elektroden anliegen.
  • Stehen Sie aufrecht.
  • Führen Sie die Messung etwa 15 Minuten nach dem Aufstehen bzw. nach dem Duschen oder Baden, mit leicht handtuchtrockenen Füßen durch.
  • Messen Sie möglichst jeweils zur gleichen Tageszeit.
  • Messen Sie nicht nach anstrengender körperlicher Betätigung, sondern warten Sie mindestens eine Stunde (Bspw. ist die Beinmuskulatur unmittelbar nach dem Joggen deutlich angespannt und stärker durchblutet, was sich wiederum auf das Messergebnis auswirken kann).
  • An den Fußsohlen darf kein Schmutz haften.
  • Bitte achten Sie auch darauf, dass sich Ihre Knie nicht berühren.
  • Wichtiger Hinweis! - Bei ausgetrockneten oder stark verhornten Fußsohlen können fehlerhafte Messergebnisse erzielt werden da sich diese nachteilig auf die Bioelektrische Impedanz Analyse auswirken. Oftmals können in diesen Fällen Werte wie Körperfett, Knochendichte, Muskel- und Wasseranteil nicht erfasst werden.




Athletenmodus

Menschen, die besonders viel Sport treiben (Leistungssportler, Bodybuilder) entwickeln ein abweichendes Verhältnis zwischen Körperwasser-, Muskel- und Körperfettanteil. Mit der normalen Körperanalyse würde ihnen zum Beispiel ein inkorrekter BMI berechnet werden. Daher verfügen alle Körperanalysewaagen über den sogenannten Athletenmodus. Mit diesem stimmen dann auch die Analyseergebnisse!

 

BMI

Der Body-Mass-Index ist ein im 19. Jahrhundert entwickeltes Konzept, um objektive Aussagen über das Gewicht einer Person treffen zu können. Obwohl der BMI durchaus den richtigen Anhaltspunkt liefert, stößt man bei der Berechnung schnell an Grenzen. Denn bei der klassischen Berechnung des BMI (Gewicht durch Größe in Metern hoch 2 = kg/m²) bleiben viele Faktoren außen vor. Wie die Wissenschaft heute weiß, sind nicht nur Werte wie Gewicht und Körpergröße relevant, auch Geschlecht, Alter, Körperfett- und Knochenanteil spielen eine große Rolle. Zusätzlich trennt der BMI nicht zwischen Gewicht durch Muskel gegenüber Gewicht durch Körperfett. Doch auch wenn der BMI heutzutage als nicht 100% akurat angesehen wird, ist er immernoch ein guter Richtwert um Entwicklungen besser einschätzen zu können. Generell gilt ein BMI zwischen 18,5 und 25 als gesund.

 

BMI-Tabellen nach Geschlecht und Alter

Wie erwähnt spielen Alter und Geschlecht eine relevante Rolle bei der Bewertung des eigenen BMI. Folgende Tabellen gelten für Erwachsene ab dem 16. Lebensjahr.

 

BMI Tabelle für Männer

Alter

Untergewicht

Normalgewicht

leichtes Übergewicht

Übergewicht

16 Jahre

weniger als 18

19-24

25-28

mehr als 29

17 Jahre

weniger als 18

19-24

25-28

mehr als 29

18 Jahre

weniger als 18

19-24

25-28

mehr als 29

19-24 Jahre

weniger als 18

19-24

25-28

mehr als 29

25-34 Jahre

weniger als 19

20-25

26-29

mehr als 30

35-44 Jahre

weniger als 20

21-26

27-30

mehr als 31

45-54 Jahre

weniger als 21

22-27

28-31

mehr als 32

55-64 Jahre

weniger als 22

23-28

29-32

mehr als 33

65-90 Jahre

weniger als 23

24-29

30-33

mehr als 34

BMI Tabelle für Frauen

Alter

Untergewicht

Normalgewicht

leichtes Übergewicht

Übergewicht

16 Jahre

weniger als 18

19-24

25-28

mehr als 29

17 Jahre

weniger als 19

20-25

26-29

mehr als 30

18 Jahre

weniger als 19

20-25

26-29

mehr als 30

19-24 Jahre

weniger als 19

20-25

26-29

mehr als 30

25-34 Jahre

weniger als 20

21-26

27-30

mehr als 31

35-44 Jahre

weniger als 21

22-27

28-31

mehr als 32

45-54 Jahre

weniger als 22

23-28

29-32

mehr als 33

55-64 Jahre

weniger als 23

24-29

30-33

mehr als 34

65-90 Jahre

weniger als 24

25-30

31-34

mehr als 35



Risiken von Übergewicht

Dauerhaftes und starkes Übergewicht kann schwere Folgen für die eigene Gesundheit haben. Betroffene müssen sich des erhöhten Risikos bewusst sein, Diabetes oder Herz- und Kreislaufprobleme zu entwickeln, sowie unter der übermäßigen Belastungen von Knochen und Gelenken zu leiden.



Gültigkeit der Werte

Die durch Körperanalyse ermittelten Daten und die Berechnung des BMI können niemals eine fundierte Gesundheitsberatung durch einen Arzt ersetzen. Der BMI wird nach den Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation ermittelt und in der VitaDock+-App nach eben jenen Vorgaben bewertet. Wenn Ihre Werte von dem Normbereich abweichen empfehlen eine medizinische Untersuchung.



Körperfett

Der Körper benötigt Energie um zu funktionieren. Diese können wir aber nicht dauerhaft zuführen - deshalb setzen wir Reserven an: die Fettpolster! Sie dienen als Energiespeicher und versorgen den Körper rund um die Uhr mit den nötigen Kalorien. Daher besitzen auch sehr sportliche Personen einen gesunden Körperfettanteil. Der optimale Wert hängt dabei von individuellen Faktoren wie Alter, Geschlecht und Körperbau ab. Ist der Körperfettanteil zu hoch, steigen damit in der Regel auch die Blutfettwerte und der Blutdruck. Auch schlanke Menschen können einen hohen Körperfettanteil haben.



 

Bitte beachten Sie, dass alle von uns zur Verfügung gestellten Informationen nur allgemeine Hinweise sind. Ihre individuelle Gesundheitsberatung kann und sollte nur von einem Arzt durchgeführt werden.

War dieser Beitrag hilfreich?
0 von 0 fanden dies hilfreich
Haben Sie Fragen? Anfrage einreichen

Kommentare

Powered by Zendesk