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Aktivität


Aktivität

Bewegung ist neben Schlaf und Essen eine der drei Säulen für ein gesundes Leben. Prinzipiell ist es dabei nicht wichtig, auf welche Art man sich bewegt - generell ist jede Aktivität gesund. Der regelmäßige Spaziergang ist genauso wertvoll wie das Tennisspiel am Wochenende. Der Weg zu Arbeit gehört genau so dazu wie das verabredete Joggen mit Freunden. Wichtig ist nur, sich überhaupt zu bewegen, denn Aktivität fördert unter anderen das Herz-Kreislauf-System, stärkt das Immunsystem, die Gelenke, Muskeln und Knochen und trägt so zu allegemeinen Gesundheit bei.

 

Ruhephasen

Regelmäßige Fitness erfordert eine ebenso regelmäßige Erholungsphasen. In diesen sammelt der Körper die erforderliche Energie für die nächsten Aktivitäten und Muskelgruppen haben die Möglichkeit sich zu regenerieren und zu entwickeln.

 

Aktivitätsdauer

 

In einer Woche sollten Erwachsene mindestens 2,5 Stunden an Sport einplanen und durchführen. Diese Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation zeigt, dass regelmäßige Aktivität und fordernde Bewegung ein wichtiger Aspekt unserer Gesundheit ausmacht. Bewegung beugt Übergewicht, Rückenschmerzen, Herz-Kreislauferkrankungen und vielen anderen Leiden vor.



Mehr Bewegung im Alltag

Es gibt viele Möglichkeiten, sein tägliches Aktivitätpensum zu steigern. Der beliebteste Tipp ist und bleibt: “Treppe nehmen statt Aufzug fahren”. Dahinter versteckt sich der allgemeine Gedanke, denn eigenen Alltag zu überdenken und sich selbst Ziele zu setzen. Folgende kleine Änderungen können ebenfalls helfen:

  • ein täglicher Spaziergang (in der Mittagspause)
  • den Wagen etwas weiter von der Arbeit weg parken
  • eine Bushaltestelle früher aussteigen / später einsteigen und den Rest zu Fuß nehmen
  • das tägliche Gassi-Gehen mit dem Hund um einen Häuserblock ausweiten
  • einen Kollegen im Büro besuchen, statt einfach anzurufen
  • und so weiter!

Auf die eigene Gesundheit zu achten muss nicht bedeuten, dass man seinen Alltag komplett umstricken muss. Kleine Änderungen können viel ausmachen. Besonders wichtig: Bewusst auf ausreichend Bewegung achten und sich zu mehr Aktivität motivieren.

 

Motivation

Auf die eigene Gesundheit zu achten ist in jedem Alter sinnvoll. Auch ohne Vorerkrankungen wie Diabetes oder Übergewicht wirken sich Ess- und Schlafgewohnheiten sowie das Maß an Sport und Aktivitäten täglich auf unser körperliche Verfassung aus. Veränderungen im Stoffwechsel, Gewichtszunahme oder ein höherer Blutdruck lassen sich jedoch nur durch Vergleich zu früheren Vitalwerten feststellen.

Die Motivation ist also für Jung und Alt dieselbe: Die Eigenverantwortliche Kontrolle der Vitaldaten zur Sicherung der eigenen Gesundheit und damit verbunden eine Entscheidung für ein gesünderes Leben.

 

Schritte

Schritte gehören zu den alltäglichen Bewegungen unseres Körpers und verbrauchen in normaler bis großer Menge eine ordentliche Portion Kalorien. Achte stets darauf, deine Menge an Schritten beizubehalten oder zu steigern, indem du dein Schrittziel verfolgst. Bewegung ist ein wichtiger Beitrag zur Gesundheit und Fitness deines Körpers. Er wird es dir danken!

 

Schrittziel

Dein Schrittziel sollte immer über deinem Alltagsdurchschnitt an Schritten liegen. So motivierst du dich selbst zu mehr Bewegung und Fitness. Versuche dein Ziel zu erreichen, indem du zum Beispiel die Treppe statt des Aufzugs nimmst oder eine extra Runde mit dem Hund gehst oder .. Es gibt viele Möglichkeiten!



Schrittziel finden/festlegen

Es ist nicht sinnvoll, einfach das empfohlene Schrittziel der Weltgesundheitsoganisation (10.000 Schritte pro Tag für Erwachsene) ohne Bedenken zu übernehmen. Idealerweise nutzt man einige Tage lang einen Schrittzähler und beobachtet die aktuelle tägliche Schrittanzahl. Dieser Wert unterscheidet sich von Person zu Person. Basierend darauf sollte das Schrittziel realistisch höher gesetzt werden, als der ungefähre tägliche Durschnitt liegt. Ein Beispiel: Max Mustermann schafft jeden Tag ungefähr 7.500 Schritte, mal mehr, mal weniger. Sein nächstes Schrittziel könnten 8.000 sein. Und sobald er dieses Maß jeden Tag erreicht, kann er sein Ziel weiter anheben. Auf diese Weise bleiben die selbst gesetzten Schrittziele realistisch und motivierend.



Bewegung

Das Gehen ist die ursprünglichste Form der Fortbewegung. Das Ablegen des einen Fußes vor den Anderen erlaubt uns, Distanz zu überwinden und unseren Alltag zu bestreiten. Schritt für Schritt zu machen ist so natürlich, dass wir (meist) gar nicht darüber nachdenken müssen. Verrückt oder?

 

Distanz

Durch Gehen oder Laufen legt man auf gesunde Weise viele Kilometer am Tag hinter sich. Früher war der Schritt als Längeneinheit fast überall gebräuchlich. Wir benutzen den Schritt aber nur noch als Bewegungseinheit. Nach Angabe deiner durchschnittlichen Schrittlänge in den persönlichen Einstellungen bei VitaDock wird deine täglich zurückgelegte Strecke für dich ausgerechnet.



Kalorien

Als Kalorie bezeichnete man ursprünglich die Menge an Wärme die benötigt wurde, um eine bestimmte Menge Wasser zu erwärmen. Diese physikalische Maßeinheit wurde schon 1948 durch die Maßeinheit Joule abgelöst. Heutzutage wird mit der Kalorie im Alltag vor allem der physiologische Brennwert von Lebensmitteln beschrieben und in Kilokalorien (= 1000 Kalorien) auf den Verpackungen von Nahrungsmitteln angegeben. Auch hier steht das Maß in Klammern an zweiter Stelle neben der Joule-Angabe.



Aktive Kalorien

Neben dem Grundumsatz an inaktiven Kalorien verbraucht der menschliche Körper durch alltäglich Bewegungen in der Freizeit und im Beruf, Sport und sonstigen Aktivitäten zusätzliche Energie, die als aktive Kalorien beschrieben werden. Diese Menge an Energie hängt stark von dem Ausmaß der Aktivitäten und der generellen Fitness ab.

 

Inaktive Kalorien

Der Körper benötigt die meiste Energie (=Kalorien) nicht für Aktivitäten, sondern für das “Nichtstun”. Das Aufrechterhalten des Kreislaufs, damit verbunden das Herz, die anderen Organe und auch das Gehirn benötigen Energie, um normal zu arbeiten und “uns am Leben zu erhalten”. Auf diesen Grundumsatz hat man keinen oder nur bedingt Einfluss. Dieser Energiebedarf wird in so genannten inaktiven Kalorien benannt und hängt im wesentlichen von Alter, Körpergröße, Gewicht und Geschlecht ab.



Skelettmuskeln

Zu der Skelettmuskulatur zählt jedes Gewebe, das bewusst steuerbar ist und somit der bewussten Bewegung des Körpers dient (Darunter fallen auch Kehlkopf und Zunge). Diese Muskel sind quergestreift aufgebaut und unterscheiden sich damit von der glatten Muskulatur. Eine Besonderheit: Das Herz ist der einzige Muskel im Körper, der nicht aktiv vom Bewusstsein gesteuert werden kann und dennoch aus quergestreiften Gewebe besteht.

Die Unterscheidung der Muskulatur ist für die die Bestimmung des Grundumsatzes bzw. der inaktiven Kalorien relevant. Dieser Wert bestimmt den Energieverbrauch des Körpers, wenn alle Skelettmuskeln ruhen.

 

Glatte Muskulatur

Die so genannte Glatte Muskulatur zeichnet sich im Gegensatz zu Skelettmusklen durch einen Gewebeaufbau ohne Querverbindungen aus. Diese Muskelart kann nicht willendlich gesteuert werden und ist für die lebensnotwendigen Bewegungen zum Beispiel von Hohl-Organen (das  Herz ausgeschlossen) verantwortlich. Im Grundumsatz wird der Energiebedarf eben dieser Muskelart in inaktiven Kalorien definiert.



Grundumsatz

Mit dem Physiologischen Grundumsatz wird die Menge an Energie beschrieben, die eine Person an einem Tag allein durch Stoffwechsel und physisch notwendige Prozesse verbraucht. Dabei variiert die tatsächlich benötigte Menge je nach Alter, Geschlecht. Zusätzlich schwankt die Fähigkeit der Körpers Energie zu verarbeiten über den Verlauf eines Tages und wird von Krankheiten oder anderen Faktoren beeinflusst.

Während für die meisten Erwachsenen ein Grundumsatz von 2000 - 3000 Kilokalorien gilt, können Leistungsportler leicht das doppelte verbrauchen und müssen entsprechend Energie nachführen.

 

 

Bitte beachten Sie, dass alle von uns zur Verfügung gestellten Informationen nur allgemeine Hinweise sind. Ihre individuelle Gesundheitsberatung kann und sollte nur von einem Arzt durchgeführt werden.

 

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