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Stimmt es, dass der Blutdruck in erster Linie mit der "oszillometrischen Technik" gemessen wird? Was bedeutet das?

Der Blutdruck wird normalerweise in einer Arztpraxis bzw. einem Krankenhaus mit der herkömmlichen "Geräuschmethode" gemessen. Man hört die Herzschläge mit einem Stethoskop ab. Diese Geräusche in der Blutbahn kommen in den Arterien des Oberarms vor, wenn der Druck in einer aufgepumpten Blutdruckmanschette langsam abgelassen wird. Der erste hörbare Schlag ist der des systolischen Drucks und der letzte hörbare Schlag der des diastolischen Drucks. Blutdruckmessungen werden an einer Quecksilbersäule abgelesen und werden deshalb als Millimeter einer Quecksilbersäule angegeben (mmHg).

Bei der Oszillometrie wird ein anderes Messprinzip eingesetzt. Die meisten aktuell verfügbaren Geräte zur Selbstmessung verwenden diese Methode. Elektronische Mikroprozessoren in oszillometrischen Geräten errechnen den Blutdruck aus den Druckschwankungen (Oszillationen), die aufgrund der in der Blutbahn vorkommenden Pulse entstehen. Weil bei dieser Methode die Schläge irrelevant sind, ist weder ein Stethoskop noch ein Mikrofon (in der Manschette integriert) erforderlich. Die Blutdruck- und Pulswerte können nach der Messung über eine optische Anzeige abgelesen werden. Obwohl diese Geräte keine Quecksilbersäule beinhalten, zeigen sie den Blutdruck in mmHg an. Es wird bei unregelmäßigem Pulschlag empfohlen, dass ein Arzt die Messungen vornimmt.

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